Fribourg & Treyer, Whisky und ein Lob an Rainer

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Fribourg & Treyer, Whisky und ein Lob an Rainer

Beitragvon Laute » Do 30. Aug 2018, 21:35

Hallo Freunde,

letzten Samstag kaufte ich mir u.a. den Fribourg & Treyer Cut Virginia Plug und schrieb das ich diesen als spannungslos empfand. Er schmeckte mir wie abgebrannte Asche und ich war enttäuscht, da ich nach meinen Veermaster wieder einen Flake rauchen wollte und der ganz anders schmeckte. Falsche Erwartungen.

Rainer schrieb daraufhin, dass dieser Flake ein Guter ist und ich Geduld haben sollte um ihm eine Chance zu geben. Dafür danke ich Dir, Rainer.

Ich rauchte ihn jetzt also konzentrierter. Nicht nebenbei sondern versuchte den Tabak zu „lesen“. Und siehe da auf einmal verstand ich die Motivation des Blenders. Ganz feine Süße kombiniert mit würziger Komplexität und das bis zum Topfende. Selbst der Nachgeschmack war angenehm und die Zunge wurde, trotz des Virginias, geschont.

Es ist vergleichbar mit Single Malt Whiskys. Beim Talisker ist alles klar. Rauch, Salz, Süße, Pfeffer. Die Isla Whiskys sowieso. Teer, Krankenhaus, Süße und Qualm. Auch die Sherrybomben von der Speyside sagen klar an worum es geht. Früchte, Sherry, Honig oder Mandel. Alles schnell erfassbar.

Der Fribourg & Treyer ist eher wie ein Cragganmore. Er lüftet nich gleich sein Geheimnis. Aber dann schmeckt man eine unglaubliche Vielfalt. Man muss genau „hinschmecken“.

Einfach mal probieren. War eine interessante Erfahrung. Gut, dass Rainer mich ermunterte dran zu bleiben.

Grüße
Werner
Laute
 
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