Meine erste Pfeife

Mit welcher Pfeife sollte man beginnen? Estate, ohne Filter, welche Form, welche Marke?

Meine erste Pfeife

Beitragvon Dominik27 » Mi 6. Aug 2014, 20:16

Hallo Leute,
um die häufigsten Standard Fragen zu vermeiden habe ich mich bereits vor der Erstellung des Threads bemüht mir ein Fachwissen anzueignen, ein paar Fragen sind jedoch trotzdem noch offen.

Ich plane gerade den Kauf meiner ersten Pfeife und bin auf den Hersteller Peter Lehmann gestoßen der ein paar wirklich schöne Pfeifen herstellt und ich möchte gerne eine für mich nach meinen Vorstellungen gebaute, weshalb es eine Lehmann werden soll.

Da meine Pfeife rein für Zuhause und sein soll und ich finde dass Churchwardens eine absolute gemütlichkeit ausstrahlen soll es eine in dem Stil werden->http://lehmannschewerkstaetten.de/Pfeifen%20Homepage/Pfeifen/Churchwarden%20und%20Giants/Churchwarden/Churchwarden%20%205.jpg

Allerdings bin ich mir nicht sicher ob ich mit dieser Art von Pfeife irgendwelche Einschränkungen habe oder ob ich damit eine "Allround" Pfeife habe.

Das Design gefällt mir einfach richtig gut aber ich mache mir Gedanken ob ich mit einer solchen Pfeife->http://www.tabakpfeife24.de/Pfeifen/Savinelli/Savinelli-Pfeife-Veritas-bordeaux-315.html nicht eher auf der richtigen Seite bin.

Beim Tabak möchte ich eigentlich keinen sonderlich stark aromatisierten Tabak, sondern möglichst einen geschmackvollen genüsslichen Tabak für leichte Sommerabende auf der Terrasse, ich dachte hier an folgende Sorten: http://www.danpipe.de/de/Pfeifentabake/ ... -Cavendish oder auch http://www.danpipe.de/de/Pfeifentabake/ ... /Happiness

Allerdings reizt mich ehrlich gesagt auch sehr der folgende-> http://www.danpipe.de/de/Pfeifentabake/ ... n/Da-Vinci

Gerne würde ich auch 2 Sorten testen allerdings bin ich mir nicht sicher ob gut ist 2 Sorten in einer PFeife zu rauchen?

Vielen Dank schonmal für eure Tipps und Erfahrungen!!
Dominik
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Regi » Mi 6. Aug 2014, 22:33

Hallo Dominik,
ich denke bei der ersten Pfeife solltest Du erst mal eine "normale" Pfeife versuchen ( Billard oder eine leicht gebogene Bent) um die anfänglichen "Problemchen" die fast jeder hat, in den Griff zu bekommen, die Churchwarden ist schon etwas spezielles, durch den langen Holm, läufst Du Gefahr zu heiß zu Rauchen und das verdirbt dann den Geschmack des Tabaks.
Zu Deiner Frage nach den Tabaksorten, wie in Deiner Vorstellung von Monty empfohlen, schau mal bei Peter Heinrichs vorbei, da kannst Du probieren, bzw. kosten welche Geschmacksrichtung Dir zusagt.
Später wirst Du wahrscheinlich, wenn Dir das Pfeife rauchen gefällt, mehr als eine Pfeife anschaffen und die Tabakauswahl ist schier unendlich.
Gruß Regi
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Dominik27 » Mi 6. Aug 2014, 23:35

Hallo Regi,
ich denke ehrlich gesagt auch dass eine "normale" Pfeife mehr Sinn macht aber ich bin mir nicht sicher ob die Vernunft siegen wird wenn ich im Laden stehe und die Churchwarden Pfeifen sehen :D

Ich würde halt gerne auch mal einen Flake rauchen und habe bereits meinen Bruder der gerade in Dänemark ist gebeten mir ein Päckchen Larson Flake Cut mitzubringen da ich überall höre wie umheimlich gut der sein soll.

Das Problem mit dem zu heißen Rauchen habe ich bereits bei Zigarren gehabt und es mir abtrainiert, ich glaube dass ich es bei der Pfeife auch relativ schnell lernen kann.
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon phemmer » Do 7. Aug 2014, 11:07

Hallo Dominik,

Regis Tipp ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Churchwardens (also sogenannte "Lesepfeifen") zu rauchen ist komplizierter als "normale" Pfeifen zu rauchen und deshalb für einen absoluten Anfänger eher wenig empfehlenswert.

Was aber viel wichtiger ist: Der technische Standard der Serienpfeifen, auch wenn es günstige sind, ist durch die maschinelle Produktion ziemlich hoch. Diesen Standard muß man als Pfeifenmacher erstmal erreichen! Und das können nicht alle mit all ihren Pfeifen. Deshalb würde ich gerade am Anfang, wenn Du wenig oder keine Erfahrung mit Pfeifen hast und auch eher nicht allzu viel Geld ausgeben möchtest, den Kauf einer möglichst schlichten Serienpfeife empfehlen - verbunden mit der Beratung in einem guten Pfeifengeschäft! Übrigens kann man Filterpfeifen auch ohne Filter rauchen und sollte das auch ruhig mal (evtl mit verschiedenen Tabaken) ausprobieren um zu sehen, wie man besser zurechtkommt...

Bei der Tabakwahl würde ich, gerade wenn Du auch Zigarren rauchst, nicht nur nach einem leichten Aromaten Ausschau halten, sondern auch eine tendenziell naturbelassene Virginia oder Virginia/Perique Mixture und eine rauchige englische Mischung probieren. Im Laden wirst Du entsprechende Pröbchen bekommen können und so kannst Du Dir schnell einen groben Überblick über das Pfeifentabakspektrum verschaffen!

Grüße
Peter
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Dominik27 » Do 7. Aug 2014, 21:03

Hallo miteinander!
Ich möchte euch kurz übert den aktuellen STand der Dinge informieren :)
Nach der Arbeit bin ich ins Auto gestiegen und ins Bonner Pfeifen und Zigarrenhaus gefahren wo ich mich von der netten Besitzerin sehr lange habe beraten lassen.
Im Endeffekt habe ich mir eine Pfeife von BigBen für 60€ plus Filter, Pfeifenreiniger und der Hausmischung No.36 gekauft.

Zuhause gleich ausgepackt gestopft und angeraucht.... aaaber naja ich muss schon sagen ich habe mir das ganze anders vorgestellt :D es hat doch relativ scharf geschmeckt und hatte nicht unbedingt diesen sanften Geschmack den ich mir erhofft hatte :/ Ich hoffe dass ich etwas falsch gemacht habe und das nicht der normale Geschmack ist :(

Eben habe ich die Pfeife gereinigt und morgen werde ich in Ruhe noch einen Kopf testen.

Viele Grüße
Dominik
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon C. Montgomery Burns » Do 7. Aug 2014, 21:08

Eine BigBen, gute Wahl imo. Pics or it didn't happen. :mrgreen:

Wenns "scharf" schmeckt, hast Du sie wohl zu heiss geraucht. Also entweder zu oft zu stark gezogen und/oder zu luftig gestopft. Hat man Dir in Bonn mal ne Pfeife gestopft oder Dich unter Anleitung stopfen lassen?

Oder hast Du oFi (ohne Filter) geraucht? Das liegt nicht jedem - ich selbst bin bekennender miFi-Raucher.

Oder Du hast den Hammertabak erwischt. Welcher isses denn?
Gruß, Monty

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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Dominik27 » Do 7. Aug 2014, 21:17

So hier ein paar Bilder :)

http://www.fotos-hochladen.net/view/foto1kjw9f2ebsm.jpg
http://www.fotos-hochladen.net/view/foto2wzjbnq0yu8.jpg
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/foto3ab6dwsup1i.jpg

Ja ich habe mir das mit dem Stopfen vor Ort zeigen lassen und die Chefin hat sich auch super viel Mühe gegeben und war sehr freundlich und professionel aber zuhause wollte ich auf Nummer sicher gehen und habe lieber ein wenig lockerer gestopft :)

Beim Tabak habe ich mich für die Hausmarke entschieden und zwar die No 36

Ich habe für den Anfang mal mit Filter geraucht, aber das werde ich noch testen.
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Lukas » Do 7. Aug 2014, 21:25

Ähm nur so ne Frage: Hast Du mit Absicht das Mundstück verdreht aufgesteckt?
"Eine Tabakpfeife besteht aus zwei Teilen und jedes macht genau die Hälfte aus."
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon C. Montgomery Burns » Do 7. Aug 2014, 21:31

Wohl noch nie was von Upside-down-Mundstücken gehört. Die gibts auf Ebay auch desöfteren zu bestaunen. :mrgreen:

Der Kopfrand sieht leicht angegriffen aus. Ist die BB neu oder ne Estate? Edit: Nee, scheint der Lichteinfall zu sein, ansonsten wäre der "Schaden" nämlich zwischen den Bildern gewandert. :roll:
Gruß, Monty

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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Dominik27 » Do 7. Aug 2014, 21:37

:D Habe es mir schon gedacht dass das Mundstück falsch ist ^^ So ein Mist
Der Kopfrand ist ein wenig angegriffen weil das Bild nach dem ersten Rauchen enstanden ist.
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Regi » Do 7. Aug 2014, 22:41

Dominik27 hat geschrieben:Zuhause gleich ausgepackt gestopft und angeraucht.... aaaber naja ich muss schon sagen ich habe mir das ganze anders vorgestellt :D es hat doch relativ scharf geschmeckt und hatte nicht unbedingt diesen sanften Geschmack den ich mir erhofft hatte :/ Ich hoffe dass ich etwas falsch gemacht habe und das nicht der normale Geschmack ist :(


Hallo Dominik,
keine Panik, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, beim ersten mal schaffen es die wenigsten, gleich alles richtig zu machen, versuch es weiter.
Ich empfehle Dir, bleib für den Anfang erst mal bei mit Filter, da ist der Zungenbrand nicht so heftig, wenn Du zu heiß rauchst.
Später kannst, und solltest Du ruhig auch mal ohne Filter probieren, aber dazu solltest Du schon etwas Übung haben,
Was das Stpfen, die Zugfrequenz usw. angeht, musst Du etwas "rumprobieren", mir passiert es nach mehreren Jahren, auch heute noch manchmal, daß eine Pfeife "falsch"gestopft ist und überhaupt nicht schmecken will. :oops: , da hilft dann nur "Noträumen" und und von vorn beginnen.
Gruß Regi
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Dominik27 » Fr 8. Aug 2014, 11:46

Na das beruhigt mich ja dass es auch dir noch passiert :-)
Ich bleibe da einfach weiter dran und werde heute Abend nochmal eine Pfeife stopfen, dieses mal werde ich sie etwas fester stopfen.
Ich war ein wenig überrascht da die Pfeife so gar nicht nach Tabak wie ich ihn von den Zigarren kenne geshmeckt hat, sondern eher einen starken sauren Eigengeschmack hatte :-/

Mir ist auch aufgefallen dass meine Feife eigentlich nie richtig angeblieben ist jnd ich sie häufig neu anzünden musste und der Tabak am Ende keine Asche, sondern verbrannter schwarzer und harter Tabak war :-(
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon MisterMarple » Fr 8. Aug 2014, 22:17

Hallo Dominik!
Bloß nicht die Geduld verlieren! Es kann schon eine Weile Dauern, bis es klappt. Ich kenne auch sehr gut die Ernüchterung, wenn der eigentlich lecker duftende Tabak gar nicht schmecken will, die Pfeife nicht richtige brennt und man verbittert meint, Pfeiferauchen sei doch nicht so das Wahre. Um so großartiger ist der Moment, wenn alles passt und man mit Genuss die Pfeife von Anfang bis Ende durchraucht.

Stefan
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Freepipe » Sa 9. Aug 2014, 14:13

Gude Dominik,
Dominik27 hat geschrieben:Ich bleibe da einfach weiter dran und werde heute Abend nochmal eine Pfeife stopfen...

Die Crux des Einsteigers ist, das er sich meist erstmal nur eine Pipe kauft und möglichst oft rauchen (ausprobieren) will.
Eine Pfeife jedoch braucht auch ihre Ruhezeit. Diese nicht einzuhalten wird in der Regel mit schlechtem Geschmack getadelt.

Meine Erfahrung lautet: rieche mal in den Pfeifenkopf. Nach dem Rauchopfer "stinkt" die Pipe in der Regel. Riecht also eher unangenehm.
Nach ca. zwei bis fünf Tagen (je nach Tabak, Art des Rauchens etc.) riecht die Pfeife nur noch nach Rauch und eventuell dem Tabakaroma.
Dieses ist vom gerauchten Tabak abhängig. Einige hinterlassen fast keins, andere hinterlassen ein mehr oder weniger heftiges Aroma.

Meine Empfehlung: entweder noch zwei, drei günstige Serien- oder Estate-Pipen kaufen oder warten.
Damit würdest Du Deinen Pipen einen Gefallen tun und Deiner künftigen Pfeifenraucherkarriere eine bessere Startchance geben.
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Dominik27 » Sa 9. Aug 2014, 15:38

Ich habe jetzt noch eine zweite Pfeife und lasse die erste wie empfohlen noch ein wenig liegen.
Gestern Abend habe ich die Pfeife scheinbar deutlich zu fest gestopft, und heute werde ich es mal ein wenig lockerer testen.
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Dominik27 » Sa 9. Aug 2014, 16:57

So habe jetzt nochmal eine Pfeife in der Savinelli 320 ks geraucht, mein Problem ist dass der Tabak einfach sehr scharf und eher sauer schmeckt, erhofft hatte ich mir eigentlich einen ganz sanften Geschmack im Vergleich zur Zigarre erhofft.

Ich habe einfach keine Ahnung wie ein Pfeifentabak überhaupt schmecken soll, möglicherweise ist der Tabak auch einfach nicht gut.

Nachher werde ich nochmal ins Tabakgeschäft fahren und vielleicht noch einen anderen mit nehmen der vielleicht eine leichtes Vamillearoma hat.
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon valeri.s » Sa 9. Aug 2014, 23:06

Hallo Dominik,
Ich habe bemerkt, dass bei mir Pfeife zu scharf oder sauer schmeckt, wenn Tabak zu nass ist oder zu schnell geraucht wird.
Einige Tabake schmecken besser wenn sie etwas trockener und durchgelüftet sind.
Viele Grüße
Valeri
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Kelvin » So 10. Aug 2014, 08:28

Dominik27 hat geschrieben:...........

Ich habe einfach keine Ahnung wie ein Pfeifentabak überhaupt schmecken soll, möglicherweise ist der Tabak auch einfach nicht gut.................


Hej Dominik,

das ist eine echt gute Frage. Ich denke, dass ein Pfeifentabak in erster Linie mal nach Tabak schmecken soll und auch so schmecken wird. Dazu gibt es aber ganz verschiedene Tabakblattsorten, die jede für sich einen bestimmten Geschmack haben. Allen gemeinsam ist ein Tabakgeschmack, der ja schon an sich etwas leicht Scharfes oder Rauchiges mit sich bringt, was wohl daran liegt, dass man etwas verbrennt.

Wenn man seine Zunge trainiert hat wird man den einzelnen Tabaken gewisse Aromen zuordnen können, da gibt es welche die etwas mehr Süsse transportieren, welche die nach Kräutern schmecken, welche die einen Geschmack wie Heu transportieren, schokoladige und welche die kaum bis gar kein besonderes Aroma haben. Gerade die letzten werden häufig für aromatische Mischungen verwendet, da sie das zugesetzte Aroma ganz gut aufsaugen und dann transportieren.

Für mich muss ein guter Pfeifentabak die einzelnen Aromen der Tabake wie in einem Konzert zu einem harmonischen Gesamtbild zusammenführen. Dabei darf die Eigenart jedes der verwendeten Tabakblätter ruhig erhalten bleiben. Im Idealfall hat für mich dieser Tabak dann noch eine leichte Aromatisierung die nicht aus dem Nachtischbereich kommen sollte und die Aromen der Tabake lediglich untermalt und ergänzt und keinesfalls zukleistert oder übertüncht.

Aber das ist natürlich nur eine persönliche Vorliebe und die Geschmäcker sind da völlig verschieden. Am Ende zählt der Genuss und den muss jeder für sich selber finden. Die Reise dahin ist unglaublich spannend und ich wünsche Dir weiterhin viel Freude dabei.

Viele Grüße,
Kelvin
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon C. Montgomery Burns » So 10. Aug 2014, 11:31

Hi Dominik.

Was ich Dir absolut empfehlen kann: Du solltest unbedingt mal einen Tabak probieren, der Latakia enthält (betont wird Latakia übrigens entgegen der Meinung einiger Experten auf dem i und nicht auf dem zweiten a). Latakia riecht zugegeben sehr streng nach geschredderter Eisenbahnschwelle :mrgreen:, aber er schmeckt imo fantastisch, ist entgegen dem ersten olfaktorischen Eindruck i.d.R. recht mild und das Raumaroma geht (wieder imo) in Richtung einer guten Zigarre.

Aufgrund des doch recht strengen Geruchs und der Warnung einiger "Experten" habe ich längere Zeit einen weiten Bogen um Latakias gemacht, weil ich immer dachte, das müsse der Klopper schlechthin sein, den man unmöglich geniessen kann. Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich liebe Latkias aufgrund ihrer Milde, allen voran HU Fayyum Kake (den man leider nur schwerlich erhält), Germain's Special Latakia Flake und Peter Heinrichs No. 39. Von Letzterem kann man vor Ort immer eine Probe bekommen, auch um sie mit nach Hause zu nehmen, die sind da nicht geizig.
Gruß, Monty

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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon phemmer » So 10. Aug 2014, 12:11

Hallo Dominik,

ich zitiere es mal nochmal, weil ich mir schon was dabei gedacht habe:

phemmer hat geschrieben:Bei der Tabakwahl würde ich, gerade wenn Du auch Zigarren rauchst, nicht nur nach einem leichten Aromaten Ausschau halten, sondern auch eine tendenziell naturbelassene Virginia oder Virginia/Perique Mixture und eine rauchige englische Mischung probieren. Im Laden wirst Du entsprechende Pröbchen bekommen können und so kannst Du Dir schnell einen groben Überblick über das Pfeifentabakspektrum verschaffen!


Wenn Du was haben willst, was im Volumen mit guten Zigarren mithalten kann, dann vergiß 95% der Aromaten und vor allem: vergiß den Filter!!!

Ein perfekter Einstieg in Virginia/Perique ist die Elizabethan Mixture von Dunhill: Zwar nicht sehr spektakulär, aber recht gut, nicht zu leicht aber auch keine Granate und vollkommen problemlos zu rauchen. Ein richtig guter Einstiegslatakia (es ist vollkommen egal, wie Du den betonst) ist z.B. der Durbar von Dunhill oder der Rattrays Red Rapparee! Diese Tabake solltest Du eigentlich in jedem besseren Laden kriegen können.

Grüße
Peter
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Dominik27 » So 17. Aug 2014, 12:18

So hier mal wieder ein kleines Update zu meiner ersten Pfeife:
Das Rauchen klappt mittlerweile richtig gut und die anfängliche Tortur mit Zungenbrand und ekligem Aroma ist einem Genuss gewichen.
Ich habe gemerkt wie unheimlich wichtig es ist nicht zu stark zu ziehen, sondern der Pfeife eher durch ein leichtes Nippen ihr tolles Aroma zu entlocken.

Während es am Anfang überhaupt nicht funktioniert hat eine Pfeife überhaupt bis zur Hälfte vernünftig durchzurauchen, rauche ich mittlerweile völlig entspannt und ohne die PFeife ständig neu anzünden zu müssen.


Ich bin froh dass ich dran geblieben bin und ich denke diesen Monat wird auch die erste Churchwarden bei Peter Lehmann bestellt :)
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Petephil » So 17. Aug 2014, 13:09

Das "eklige Aroma" ist Anfängerpech, das hatte ich zunächst auch, als Nichtraucher war alles eine ziemliche Umstellung. Plus zu stark ziehen geschieht ja oft wenn der Tabak denn auch zu feste gestopft wird. Wird schon.
------------------
Gruss, Phil - You have to forgive me, it's not me, it's my mind, it's very slow, and I have to pin everything down. (Columbo)
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Dominik27 » Fr 29. Aug 2014, 11:44

So habe mir jetzt den 2000er Milleniumstabak von Dan Pipe bestellt und bin echt begeistert, er brennt klasse ab und schmeckt hervorragend.
Ich habe gemerkt dass mein erster Tabak einfach nicht gut war :-/
In meiner Begeisterung habe ich mir jetzt noch eine Meerschaum und eine Maiskolbenpfeife bestellt :-) Bin schon sehr gespannt.

Demnächst möchte ich mich an meinem ersten Flake versuchen, ich suche aber nocj den passenden.
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon AWO » Fr 29. Aug 2014, 17:11

Moin Moin
Wenn`s nicht zu stark sein soll probiere mal den Mac Barren Navy Flake. Ein gutmütiger Geselle.
Oder du stöberst mal bei unserem Hans. Tillerman, Dockworker, Flanagan, Haymaker, Sunset, Indaba oder Makhuwa sind allemal einen Versuch wert.
Der Markt gibt für alle was her, einfach probieren.
Gruss vom AWO
Ich fahre Motorrad und rauche Pfeife , also bin ich!!
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon tabi52 » Sa 3. Jan 2015, 18:58

hallöchen zusammen :)

Meine erste Pfeife ist (wird) eine Vauen Basic 1500 mit Filter,müsste mal genügen für'n Anfang..
Gruss,John :)
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon tabi52 » So 4. Jan 2015, 13:56

hallo,

Meine Vauen wiegt circa 56 Gramm,ich würde vieleicht noch eine leichtere Pfeife suchen..
sie sollte etwa 14 cm lang sein,gebogenes Mundstück wäre auch erwünscht :)
Vieleicht habt ihr ein paar Tipps? Vielen Dank,John
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon Markus » So 4. Jan 2015, 14:40

Hallo John,

also in Sachen leichte Serienpfeife mit Filter fällt mir spontan Savinelli ein. Gute Altagspfeifen zu fairem Preis und und meist unter 50g.

Allerdings würde ich Dir für den Anfang eine gerade Pfeife ans Herz legen da die einfacher zum rauchen sind. Und evt solltest Du bei Savinelli erstmal was rustiziertes nehmen da die glatten lackiert sind und dadurch etwas heiss werden wenns dumm läuft, und erfahrungsgemäss läufts am anfang gern mal nicht ganz rund ;)

Grüsse
Markus
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon C. Montgomery Burns » So 4. Jan 2015, 14:48

Hi John, hi Markus.

Andererseits merkt man bei einer glatten, dünnwandigeren Pfeife eher, wenn man sie zu heiss raucht. Eine rustizierte oder dickwandige Pfeife gibt weniger Rückmeldung, und gerade am Anfang heizt man die dann evtl. zu kräftig und es schmeckt nicht mehr. Beispiele: Meine Savinelli 320 kann ich theoretisch zum Glühen bringen, ohne dass es an den Fingern spürbar wird, die Imola dagegen muss ich sehr sanft rauchen, weil sie direkt ihren Zustand weitergibt.

Just my 0.02 €... ;)

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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon tabi52 » So 4. Jan 2015, 14:50

vielen Dank,
hab mir eben diese "Meeresschaumpfeifen" angesehn,die wiegen unter 40 gr. aber die sind meistens weis und das gefällt mir nicht so..
Lieber eine gerade Pfeife für'n Anfang meinst du,hmm..mal sehn. Schaue mir die Savinelli mal an :)
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Re: Meine erste Pfeife

Beitragvon C. Montgomery Burns » So 4. Jan 2015, 15:10

Meerschaumpfeifen verfärben sich aber sukzessive in Richtung gelb-braun. Bei Interesse schau(m ;)) mal hier:

viewtopic.php?f=20&t=4228

Wenn ich Dir eine leichte (41g), fast gerade, exzellent zu rauchende Savinelli empfehlen darf: Das 315er Shape ist Dein Freund. :)

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