Cocktails und Pfeifen

Alles zu den anderen Genüssen

Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » Di 29. Jul 2014, 16:37

Hallo FdT,

in letzter Zeit habe ich mich intensiv und begeistert mit klassischen Cocktails beschäftigt - also nicht den Saft- und Sahnebomben der 90er-Jahre, sondern eher den Drinks des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.

Ein erstes mal angestoßen wurde das Interesse tatsächlich durch den Pfeifenblog von Neill Archer Roan, in dem er den Sazerac als ein harmonisches Beigetränk zu Englischen Mischungen empfahl. (Vgl. http://www.apassionforpipes.com/neills-blog/2012/11/27/a-perfect-pairing-sazerac-and-english.html) Weiter vertieft hat sich das Ganze dann für mich während eines USA-Urlaubes, der mich in die ein oder andere wirklich stilvolle Cocktailbar geführt hat. Zurück in Deutschland habe ich in das notwendige Zubehör (Shaker, Strainer, Rührglass, ...) investiert und losgelegt.

Mich reizt an diesem Thema vor allem auch aus pipologischer Sicht die geschmackliche Vielfalt, die sich schon mit einer überschaubaren Heim-Bar erreichen lässt. Ich beginne gerade damit, verschiedene Drinks zu verschiedenen Tabaken zu verköstigen, um zu schauen, was da gut passt und was weniger.

Gestern Abend hatte ich ein wirklich gelungenes Erlebnis mit dem "Blood & Sand" und einer Englischen Mischung (in dem Fall "Red Stag"). Der Blood & Sand ist ein sehr erfrischender Drink, der zur aktuellen Jahreszeit hervorragend passt, dabei aber durchaus komplex, erdig, ja sogar torfig-rauchig daherkommt. Das liegt vor allem an der - homöopathischen bis etwas generöseren - Beigabe von Laphroig. Es mag natürlich sein, dass dem ein oder anderen die Verwendung eines anständigen Scotchs in einem "gepanschten" Drink anstößig erscheint, ich würde diesen Frevel allerdings mit Blick auf das Geschmackserlebnis jederzeit wieder begehen. ;)

Bild

Hier das Rezept:

3cl blended Scotch (ich habe "The Famous Grouse" benutzt)
1cl Laphroig (man kann für mehr Rauchigkeit die Whiskeys auch mit 2cl/2cl verwenden, oder gar noch weiter gehen)
2 cl roter Vermouth (ganz klassisch Martini Rosso in meinem Fall)
2cl Cherry Heering
2cl frisch gepressten (!) Orangensaft

Am besten schon fünf Minuten vor Anrichten des Drinks ein Cocktailglas mit Eis und ein wenig Wasser kühlen. Dann die Zutaten in einen Shaker geben, ordentlich Eis dazu und gewiss 20 Sekunden kräftig (!) schütteln. Doppelt in das eisgekühlte Glas abseihen. Garnieren lässt sich das ganze mit Kirsche oder Orangenzeste.

Vielleicht gibt es ja noch weitere Cocktail-Liebhaber hier im Forum, die ihre Erfahrungen in der Kombination mit Tabakrichtungen teilen wollen?

LG, Eddy
gripsie
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Tim » Di 29. Jul 2014, 17:38

Hallo Eddy,

Cocktails und ich sind ein schwieriges Thema. Fanden wir über Jahre nicht zusammen.
Heute seh ich das Ganze etwas offener (gut die von dir angesprochene Saftprölle a la "Sex on a MaiThai" ;) geht immernoch nicht!).
Ich bin ja Single Malt Scotch Liebhaber. Ich liebe den puren Geschmack von Scotch - das Erlebnis soviele verschiedene Aromen in den unterschiedlichen Whiskys zu schmecken ist einfach atemberaubend.

ABER - wenn ein Cocktail - dann bitte mit hochwertigen Zutaten. Ich bin somit niemand der die Zugabe eines Single Malt Scotch in einem Cocktail verteufelt. Nun gut, wenn jemand auf die Idee kommt meinen Highland Park 25y zu vermixen werd ich zum tasmanischen Teufel - aber gegen die Zugabe einer Standardabfüllung Ardbeg 10, Laphroaig 10 / QC etc. spricht überhaupt nichts. Ich koche damit sogar Marmelade und es ist herrlich! :)

Zurück zum Thema.
Was mich begeistert sind gut gemachte Cocktails mit guten Zutaten die einfach gehalten und dennoch extrem vielschichtig sind. Ein hervorragend gemixter Old Fashioned (gern mit Islay Scotch) und hochwertigen Bitters ist ein Traum! Er passt sehr gut zu schweren Blends wie Pirate Cake oder Va/Pe Granaten wie Tudor Castle.
Auch einen gut gemachten Moijito mit frischer Minze und qualitativ hochwertigem Rum ist ein absoluter Traum zu beispielsweise einer kubanischen Zigarre!

Ich kann eines allerdings sicher sagen. Ich trinke sie lieber, als ich sie mixe. :)
Deshalb bleibe ich dem Rotwein, dem Guinness oder dem Single Malt Scotch - pur treu :)

Ich wünsche dir viel Spaß bei deiner Cocktailreise und lass uns dran teilhaben!

Tim


P.S.: da fällt mir ein, google mal nach "Mandel Butter Rum Old Fashioned" - passt zwar eher in den Winter - aber der hat mich fast vom Stuhl gehauen so gut war der! Mit der beste Cocktail den ich je hatte!
Tim
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Rainer » Di 29. Jul 2014, 22:15

Liebe Cocktailshaker-Schüttler,

ich hatte mal schriftlich versprochen, Single Malt mit nix anderem zu mixen als... wenns sein muss... mit Wasser... mehr nicht ! ...muss aber nicht... ;)

Jedoch, vor Jahren ist mir mal ein Rezept über den Weg gelaufen, da musste ich... äähhmm... es hieß "Smoke" :o :mrgreen:

Also, die genauen Centiliter-Anteile hab ich nimmer im Kopf, aber man kann ja intuitiv-kreativ sein, nicht wahr ? ;)

Also, man braucht:

Single Malt (natürlich einen rauchigen Islay... also mit Straßenbelagsadditiv... ;) )
Tamarindensaft (gibts in jedem Asienladen)
Schokolikör (Achtung, einen ohne Sahne ! ... sonst flockt die wegen der Säure im Tamarindensaft hässlich aus, also z.B. Mozart Black Chocolate, nicht den hellen...)
Eis druff, und das ganze verziert man mit einem Sternchen Sternanis...
Läggääär ! :D

Passt natürlich gut zu einem Latakiapfeifchen... ;)

Happy shakering,
Rainer
PS: @ Tim: Hier im Leinigerlandgärtchen wächst Original Mojito-Minze... ;)
PPS: Hier gibt's jetzt gleich noch ein "Meantime Chocolate Porter" mit dazu passendem Tabak... ;)
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » Mi 30. Jul 2014, 20:49

Hi Tim und Rainer,

danke für eure Rückmeldungen!

@Tim: Ja, ich kann dich da auch gut verstehen... Vielleicht ist der Unterschied bei uns einfach, dass ich einfach nicht so wirklich gut ausgeprägte Geschmacksnerven habe? Das glaube ich manchmal wirklich, ich habe mich ein paar mal an guten Single Malts pur versucht und am Ende waren mir die Nuancen zu nuanciert quasi.. ;) Die Unterschiede zwischen verschiedenen Sorten, bzw. das Geschmacks"spektrum", waren mir nicht groß genug - es gab zwar bessere und schlechtere, aber am Ende war es halt immer Whisky pur.. :) (Manchmal geht mir das, um ehrlich zu sein, auch bei Tabaken so.) Dann hatte ich durch Jürgen Moritz und Frank Axmacher angestoßen mir mal einen guten Rum gekauft (Botucal, venezuelanisch), zwar auch ganz lecker und so, aber am Ende: irgendwie bin ich einfach nicht der Schnaps pur-Trinker..

Eine 3/4-Flasche war davon noch übrig, die habe ich mal für ein wirklich gutes Daiquiri-Rezept verwendet und bin absolut (!) begeistert. So ein klassischer Daiquiri müsste gerade auch zur Zigarre passen, vielleicht noch besser als ein Mojito.. 7cl gereifter Rum, 2cl frisch gepresster Limettensaft, 1cl Simple Sirup (2:1) - unglaublich gut. Der Daiquiri ist ja auch so ein Cocktail, der in den 80ern und 90ern verunstaltet wurde durch "frozen strawberry" Varianten.

Aber zurück: ich gebe Dir auch völlig recht mit den guten Zutaten. Man muss schon sagen, dass man für eine gute Cocktail-Spirituose so ab 20 Euro ausgeben muss (zumindest für Whiskey und Rum, bei Gin und Vodka kann man evtl. darunter bleiben), sonst sollte man es lieber lassen. Ich habe mir letztens mal einen Manhattan mit Jim Beam gemacht - einmal und nie wieder! Das schöne an den Cocktails ist, dass man gleichzeitig aber nie wirklich über diese Preisgrenze von sagen wir 30 Euro rüber muss.

Achja: wenn du ein Freund des Old Fashioned bist, dann könnte gerade der Sazerac genau das Richtige für dich sein. Der ist wirklich so "klassisch" und nah am puren Whiskey-Genuss wie kaum ein zweiter Cocktail und geschmacklich wirklich interessant. Nicht ganz leicht, ihn wirklich gut zu machen (oder gemacht zu bekommen), aber wenn man einen Guten erwischt, ist das schon was Feines. Ich habe ihn bisher immer nach Anleitung dieses Videos gemacht und bin sehr zufrieden:
https://www.youtube.com/watch?v=ReL0auSHqqk
Allerdings messe ich den Rye ab und nehme 6cl. Bitters ruhig kräftig (3-4 Dashes) und Simple Syrup ist Gefühls- und Erfahrungssache.

Danke übrigens für den Tipp mit dem Mandel Butter Old Fashioned - an dem werde ich mich bei Gelegenheit definitiv mal versuchen!

@Rainer: Der "Smoke" klingt auch schonmal sehr interessant - programmatisch beinah! :mrgreen: In die "sahnige", schokoladige Cocktailrichtung bin ich zwar noch gar nicht gegangen, aber wenn's wieder kälter wird, muss das wohl auch nochmal passieren. Bisher hatte ich da den "Brandy Alexander" auf der Liste stehen.

Achja: für alle Interessierten: dieser Youtube-Kanal rund um das Thema Cocktails von Robert Hess ist wirklich unterhaltsam und umfangreich aufgemacht, ich kann ihn nur sehr empfehlen!

https://www.youtube.com/watch?v=8gJ0MsV ... 25BCD5B827

Cheers! Eddy
gripsie
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Rainer » Mi 30. Jul 2014, 21:54

Hi Eddy,

...In die "sahnige", schokoladige Cocktailrichtung bin ich zwar noch gar nicht gegangen, aber wenn's wieder kälter wird, muss das wohl auch nochmal passieren...


Nein, nix da mit Sahne-sahnig... wäre kontraproduktiv... ist also eher schokoladig-rauchig-herb... und somit kalorienreduziert... :mrgreen:

Also dann noch ein kurzer Tipp für den Sommer:
Besorgst dir eine Flasche Pimms No. 1, gibt's im gut sortierten Schnapsladen oder im seniorenfreundlich-mitfühlenden Supermarkt...und ignorierst die Mischempfehlung auf dem Rücketikett, falls veraltet....
Rein damit ins Glas, Zitronen- und Gurkenscheibe (jawohl! muss !) rein, Eiswürfel, und das ganze mit Ginger Ale verdünnen... ;)
Ein Rezept aus der Prä-Internet-Facebook-Youtube Ära... ;)
Man hat aber offensichtlich dazugelernt... ;)
Gucks du: https://www.schweppes.de/mixen/cocktails/pimms-no-1-cup
Damit hab ich vor ca. 35 Jahren jede... :oops: ...na, lassen wir das... ;) ...nun... es schmeckt immer noch... ;)
Gegensätzlich zu "Smoke" dürfte der Mix zur Pfeife allerdings bissel zu viel prickeln... ;)

Happy shakering,
Rainer
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » Do 31. Jul 2014, 17:26

Hey Rainer,

ohja, vom Pimms No. 1 habe ich schon Gutes gehört - allerdings noch nicht probiert. Wird bei Gelegenheit nachgeholt!

Danke und LG,

Eddy
gripsie
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Tim » Do 31. Jul 2014, 18:13

Gurkenscheibe (jawohl! muss !)


:o :shock: :o :shock:

Achja: wenn du ein Freund des Old Fashioned bist, dann könnte gerade der Sazerac genau das Richtige für dich sein.


Jein. Kenn ich natürlich - mag aber kein Anis. und alles was damit zusammenhängt. Absinth geht auch gar nicht.


Gruß
Tim
Tim
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Rainer » Do 31. Jul 2014, 22:19

Tim hat geschrieben:
Gurkenscheibe (jawohl! muss !)


:o :shock: :o :shock:

Gruß
Tim


Tja, mein Lieber, klingt skurril, gell ?
Oder auch: "Klingt zwar komisch, ist aber so"... ;)

Fast so wie Äbbelwoi aus altem Whiskyfass...
:o :shock: :o :shock:
:mrgreen:
:D

CU
Rainer
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » Mi 5. Nov 2014, 16:32

Liebe Trinker,

hier nur nochmal eine ganz knappe Zwischenmeldung: in letzter Zeit hat sich bei mir besonders der abendliche Manhattan eingebürgert - er passt in meinen Augen zu jedwedem Rauchgenuss ganz schön. Vor allem ist es ein Drink, mit dem man gut herumexperimentieren kann, was folgendes, wirklich kurzes und unterhaltsames Video belegt: 6 verschiedene Manhattans in 60 Sekunden. An der Empfehlung des Hosts, dem politisch wohl nicht ganz korrekten Sidney Poitier, habe ich mich auch versucht und muss wirklich sagen: ich bin begeistert!! Maker's Mark, Punt e Mes und Chocolate Bitters harmonieren mysteriöserweise unglaublich gut. Aber hier das Video:

https://www.youtube.com/watch?v=BGTgN-sx_FE

Viele Grüße,

Eddy
gripsie
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Tim » Mi 5. Nov 2014, 17:44

Hi Eddy,

klingt nicht schlecht. Auch wenn Makers Mark nun nicht gerade ein Favorit von mir ist. Mit den Premium Bourbons will ich mich nun auch wieder intensiver auseinander setzen.
Jetzt wo die Tage wieder kürzer werden, ist das genau die Zeit für :-)

Viel Freude beim mixen und lass uns weiter dran teilhaben!

Tim
Tim
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » Mi 5. Nov 2014, 18:32

Hi Tim,

absolut - Maker's Mark wäre auch nicht meine erste Wahl. Aber in dieser Mischung, mit dem sehr schwer-würzigen Punt E Mes und den Schokoladen-Bitters ist er glaube ich genau richtig platziert. Ein "besserer" Bourbon mit mehr Nuancen wäre da "Verschwendung". Und absolut - Herbst und Winter sind sehr gut für Whiskeys (und Whiskey basierte Cocktails)..

LG, Eddy
gripsie
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Rainer » Do 13. Nov 2014, 22:25

Hi Eddy,

gerade drüber gestolpert... ...zum Thema... ganz nett gemachter Beitrag... ebenso das Video... :)
Back to the roots ? ;)
http://pipesmagazine.com/blog/the-speakeasy/call-me-old-fashioned/#more-8514

Happy muddling,
Rainer
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » Fr 14. Nov 2014, 02:03

Hi Rainer,

toll! Danke für den Link. Den ganzen Artikel hatte ich noch gar nicht gelesen, nur das Video gesehen. Ersteres habe ich gerade nachgeholt. Ein wirklich schön geschriebener Artikel, interessant finde ich diese drei verschiedenen Zubereitungsmethoden nach ihrem historischen Hintergrund. Das war mir so neu. Bislang habe ich mir den Old Fashioned immer nach der "mittleren" Methode zubereitet - also kein Orangenviertel mit Kirsche muddeln!, sondern nur am Ende mit dem Öl der Zeste und einer selbst in Cognac eingelegten Kirsche garnieren (die fertigen Cocktailkirschen sind zu 99% ein Verbrechen!)... Zumindest die ganz minimalistische Version werde ich auch mal testen. Allerdings ist es dafür dann gewiss ganz gut, so einen höherklassigen Bourbon wie den Blanton's im Haus zu haben, aber mal schaun: vielleicht klappt's mit Maker's Mark ja auch zufriedenstellend.

Beim Video war ich zunächst überrascht und entsetzt, dass der Bartender gleich 3 Zuckerwürfel ins Glas warf, allerdings hat er nachher auch schön 3oz, also 10ml Whiskey nachgeschüttet.. :mrgreen:

Und back to the roots? Für meinen Geschmack muss ich sagen: ja. Ich glaube schon, dass der Old Fashioned für einige der zahlreichen Whiskeyfans unter den Pfeiferauchern eine willkommene Abwechslung sein könnte..

LG, Eddy
gripsie
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Tim » Fr 14. Nov 2014, 20:06

Hi Eddy,

der Blantons Gold ist jeden Cent wert. :)
Wenn ich zeitnah an ein paar Sample Fläschchen komme, schick ich dir einfach mal 5 CL zum probieren. Ok?
Tim
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Rainer » Fr 14. Nov 2014, 22:25

gripsie hat geschrieben:Beim Video war ich zunächst überrascht und entsetzt, dass der Bartender gleich 3 Zuckerwürfel ins Glas warf, allerdings hat er nachher auch schön 3oz, also 10ml Whiskey nachgeschüttet.. :mrgreen:

LG, Eddy


:shock:
Hi Eddy,

du könntest diese etwas fragwürdige Konvertierung mal mit deinen Kollegen aus den Fachbereichen angewandtes (Imperial-American)Englisch sowie progressiv-regressiv praktizierter Mathematik diskutieren... :mrgreen:

Ernst beiseite, ebenfalls inspiriert durch den Beitrag hab ich mir vorhin mit freundlicher Unterstützung von nem unwiderstehlichen Globus-Sonderangebot... ... ein Fläschchen Woodford Reserve gegönnt, mein Lieblings-Ami-"Whiskey" ! :D ...auch auf die Gefahr hin dass sich Tim jetzt wieder schüttelt wie ein Cocktail-Shaker... :lol:
Plus, ein Fläschchen trinkbares Zahnarztpraxis-Möbelpolitur-Aroma, alias Angostura Bitter... ;)
Und morgen dann, so am späten Vormittag, wenn die Ökos ausgeschlafen haben... bissel ungespritzte Orange... vom Demeter-Hofladen... :o
Ich werde berichten... :)

LG,
Rainer
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » So 16. Nov 2014, 22:57

Hallo zusammen,

@Tim: Ui, das wäre aber nett! Aber bitte mach dir keine Umstände! Woher bekommt man eigentlich solche Sample-Fläschchen? Bist du etwa irgendwo Mitglied? (Achja: für den Fall - dann müsstest du mir natürlich sagen, ob ich den guten Tropfen lieber pur trinken soll oder ob ich ihn zum Old Fashioned verhundsen soll :mrgreen: - ich werde deiner Empfehlung ohne Widerrede folgen!)

@Rainer: Ja, du hast ja recht, ich habe die 9cl leicht aufgerundet. Es sollte dargestellt werden, um welch drastische Menge es sich da handelt ;) zumal, wenn man davon drei am Tag trinkt!

Ich bin gespannt auf deinen "altmodischen" Bericht. ;)

LG, Eddy
gripsie
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Tim » Mo 17. Nov 2014, 18:17

Woher bekommt man eigentlich solche Sample-Fläschchen? Bist du etwa irgendwo Mitglied?


Außer beim 1. FC Kaiserslautern wüsste ich nicht, dass ich noch irgendwo Mitglied bin ;-) Das passt zwar auch irgendwie zum Thema Flaschen - aber darauf will ich nun nicht näher eingehen ;-) :lol: :lol:
Nein die kauf ich meist in unserem Kaufhaus (Globus) der hat öfter Aktionsfläche mit solchen kleinen Flaschen. Ich tausche halt regelmäßig mit anderen Scotch Freunden Whisky Samples. Ähnlich wie bei Pfeifentabak hat mich das schon durchaus von einem "Fehlkauf" bewahrt :) Deshalb macht das keine Umstände ;-) Hab nur gerade keine.

Achja: für den Fall - dann müsstest du mir natürlich sagen, ob ich den guten Tropfen lieber pur trinken soll oder ob ich ihn zum Old Fashioned verhundsen soll


Wir werden es so hinbekommen, dass du beides machen kannst ;-)

Beste Grüße

Tim
Tim
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Rainer » Mo 17. Nov 2014, 22:42

gripsie hat geschrieben:@Rainer: Ja, du hast ja recht, ich habe die 9cl leicht aufgerundet. Es sollte dargestellt werden, um welch drastische Menge es sich da handelt ;) zumal, wenn man davon drei am Tag trinkt!

Ich bin gespannt auf deinen "altmodischen" Bericht. ;)

LG, Eddy


Hi Eddy,

also ist auch der Divisor dem Multiplikator sein Tod ? :lol:

Ernst beiseite, habe die "Vollversion" einigermaßen nachgestellt, also mit Bio-Orangenzesten sowie Kirschen fragwürdiger Herkunft... und Angostura Bitter (...dessen geschmackliche Grenzen ich zum Underberg als etwas "fließend" bezeichnen möchte... ;) )... und so...

Das Ganze dann mit Eis, und diversen MilliCentiDeziliterFluidOunces Woodford Reserve (sorry, Tim ; ... das mit dem Blanton's hol ich nach...) ) sinnvoll "verdünnt".
Conclusion: Great Taste ! :D
Hat mich am Wochenende zum Wiederholungstäter gemacht... schmeckt ! :D

So irgendwie passt es auch in die Jahreszeit... wegen dem irgendwie weihnachtlichen Geschmacks-Touch.
Ob ich das im Sommer möchte ? I don't know... :oops:
Oder gar an einem schwül-heißen Augusttag in Pennsylvania ? Trotz dort üblicherweise polar-kalibrierter Air Condition ?
Vermutlich nicht... ;)

Also, happy muddeling & shaking,
Rainer
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » Sa 6. Dez 2014, 23:16

Hallo zusammen,

ich bin's nochmal und ich warne schon vor: wirklich nur für Interessierte! ;)

In WRIG? hatte ich schonmal erwähnt, dass ich einen Bee's Knees am genießen war, nun da ich ihn schon wieder trinke zu den leckeren DDNRL's, und ich die Kombination mit Virginia wieder klasse finde, behellige ich euch noch einmal mit einem Video. Hier bekommt man nicht nur das (eigentlich sehr einfache) Rezept des Bee's Knees, der aus Zitrone, Gin und Honigsirup (und Wasser) besteht präsentiert, sondern einige unglaublich einfache aber genauso wichtig Tipps für das Machen ausgezeichneter Cocktails. Aussage des Protagonisten des Filmchens, Sasha Petraske: wenn man sie befolgt, macht man bessere Cocktails zu Hause als 99% der Cocktailbars. Aber seht selbst, eigentlich ist es erst ab Minute 2:19 interessant, vorher geht es um seine Karriere als Barkeeper des Milk&Honey in New York.

https://www.youtube.com/watch?v=jDsOobkmA6Y

Vielleicht versucht sich ja auch mal jemand am Bee's Knees, die Zutaten sind vor allem auch recht günstig, man muss sich nicht übermäßig in Unkosten stürzen mit drei teuren Spirituosen und exotischen Bitters.

LG, Eddy
gripsie
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Rainer » Sa 6. Dez 2014, 23:44

Hi Eddy,

da mich die B-Klasse nicht interessiert, und ich weder Thomy Mayonnaise kaufe, noch einen Braun Rasierer brauche... ;) ...
...hab ich mal schnell ab 2:19 geguckt... ;)

Klingt lecker ! :D
...wenn vielleicht auch der bekanntermaßen schlechte "Akzent" von American-English nicht jedermann zugänglich ist.
Also, falls du Schüler 18+ hast, könnten die das ja mal übersetzten ? ...sort of... ;)

Falls du schon nachgebastelt hast... Gin ?... welchen ? ... Mein pers. Favorit ist Bombay Sapphire... bin aber unsicher ob er dafür passend wäre... ?

Happy shaking,
Rainer
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » So 7. Dez 2014, 00:13

Hi Rainer,

achja - das Englische! Auf Schüler würde ich mich bei einer Übersetzung hier ganz sicher nicht verlassen!! :mrgreen:

Ich versuche es selber mal: Der stilvolle Herr Petraske gibt drei entscheidende Tips für das Machen jedweder Cocktails:

1. Zuerst die Zutaten zusammengeben, und erst im letzten Schritt das Eis hinzu. Gerade als Anfänger braucht man für das Zusammenmessen und -kippen teilweise Ewigkeiten. Wenn man vorher schon das Eis im Shaker hatte, ist am Ende alles schon verwässert, ohne dass man das erste mal schütteln konnte.

2. Säfte, vor allem Zitronen-, Orangen-, Grapefruit- und Limettensaft: immer so frisch wie möglich verwenden! Am besten die Frucht aufschneiden, und den Saft direkt in den Messbesser pressen. für mehrere Cocktails kann man sicher auch eine größere Menge pressen, dann aber bitte schnellstmöglich verbrauchen (er spricht davon, dass der Saft nach 15 Minuten kippt). Ob das so zu 100% stimmt, kann ich nicht sagen, aber man sollte zumindest keinen Saft nehmen, der schon seit ein oder zwei Tagen im Kühlschrank steht. Geschweige denn gekaufte, fertige Säfte.

3. Das in seinen Augen Wichtigste: gutes Eis. Bloß kein fertiges Eis in diesen Beuteln kaufen, das ist Hohleis, entweder crushed oder in zu kleinen Würfen, und es zerbricht viel zu früh bei einem ernstzunehmenden "Shake" (und verwässert in der Folge den Drink). Er behauptet, zuhause lässt sich besseres Eis machen, als in fast allen Bars. Einfach irgendeine größere Tupperware etwa 3cm mit Wasser befüllen und in ein sauberes Eisfach über Nacht geben (es sollten keine riechenden Speisen darin sein, da Eis ein Aroma annehmen würde, aber das ist ja idR auch nicht der Fall). Man hat dann einen großen Eisblock, den man mit Brotmesser, "Hammer und Meißel" in Blöcke zerlegt. Er behauptet nun: Gerade für's Shaken sollte man gerade keine kleinen Würfen verwenden, sondern lieber einen soliden Eisblock, etwa faustgroß. Wie man es nachher bei seiner Demonstration sieht. Wie lange und wie hart man damit den Drink dann schüttelt, das ist sicher Gefühls- und Erfahrungssache, aber man hat den Dreh bald raus.

Beim Abseihen würde ich übrigens noch das "Double Straining" empfehlen, also so ein kleineres, metallernes Teesieb über das Cocktailglas halten und durch es hindurch den Drink schütten, da man so kleine Eisstückchen aus dem Drink fern hält. Auch sollte man immer daran denken, das Cocktailglas vorzukühlen: idealerweise einfach 10 Minuten vor der Zeremonie schon in's Eisfach stellen/legen.

Achja, zum Gin: Bombay Sapphire wäre gewiss sehr in Ordnung! Man muss hier bedenken, dass der Gin am Ende nicht so heraussticht, wie etwa bei einem Martini, man muss sich also nicht in Unkosten stürzen. Ich würde man frech behaupten: einen Hendrik's oder gar noch teureres würde man nicht wirklich herausschmecken. Als ich mir vor etwa einem halben Jahr eine kleine Cocktailbar eingerichtet hatte, kaufte ich zwei Gins: den Hendrik's und den Beefeater, den er auch hier im Video verwendet. Beide sind mittlerweile leer.. ;) Ich habe dann mal etwas Riskantes getestet: Bei Lidl (uarghs) gibt es manchmal diese "Feinkost-Aktionen" - darunter hatte ich neulich auch einen Gin entdeckt, und zwar nennt er sich Hampstead London Dry. In einer recht hübschen 500ml Flasche. Für 5,99 Euro. Der ist tatsächlich gut! Vielleicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Markt.. Und im Bee's Knees macht er eine gute Figur. Von sonstigen Lidl-, Aldi-, Edeka-, ... Hausmarken würde ich unbedingt abraten, aber das hier ist für Cocktails eine Ausnahme. Er wird auch in Online-Reviews/ -Testreihen sehr gelobt.

Also ich würde sagen: jeder London Dry in einer Preisklasse ab 15 Euro geht. Vielleicht sogar dieser Gordon's. Einfach ausprobieren mit dem, was man zu Hause hat!

LG, Eddy
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Freepipe » So 7. Dez 2014, 01:59

Gude Eddy, FdT,

ich bin noch nicht bei den Cocktails angekommen; bin immer noch der Nur-ein-Getränk-in-de-Hals-schütter... :lol:
Neben den tollen Obstbränden hier aus der Region, Grappas und den geliebten Single Malts, ist vor etwa drei Jahren noch der Gin ins Standardrepertoir hinzu gekommen.
Hab da schon einiges probiert. Auch Deutschland hat da sehr gutes zu bieten (The Duke Munich Dry Gin, Monkey 47, Simon etc.).

Auf den von Dir genannten "Hampstead Dry Gin" von Lidl bin ich durch Zufall vor einem Jahr gestoßen.
Letzte Woche war ich wieder mal bei Lidl und habe ihn wieder gesehen und gleich ein Fläschchen mitgenommen.
Er hat sicher nicht die Tiefe der genannten oder anderer teuren Gins, aber als "All-Day-Booze" :shock: trinke ich ihn auch so ganz gerne.
Bei Cocktails fällt das vermutlich noch weniger ins Gewicht und so kann ich mir sehr gut vorstellen das er da ein guter Partner im Mixer ist.

So jetzt hab ich mir den Mund aber wässrig geschrieben...
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » So 7. Dez 2014, 16:00

Hey Uwe,

danke für die Einschätzung! Ich glaube, damit kann ich den Hampstead guten Gewissens auch weiter verwenden.. ;) Wenn du als Nicht-Mischer ihn sogar pur ganz gerne trinkst.. Das adelt einen "Billig-Gin" natürlich.

Den Duke und den Monkey 47 hatte ich auch immer mal im Regal meines Spirituosenhändlers gesehen, ich dachte mir immer, dass das außerordentlich gute Gins sein werden, konnte mich aber bisher nicht zum Kauf durchringen. Sie waren mir für meine Cocktails dann doch zu teuer bisher.

LG, Eddy
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Rainer » Mo 8. Dez 2014, 22:40

Hi Eddy,

zum Thema Eis fällt mir noch was ein... nicht das im Shaker, sondern das im Glas...
In Japan bekomme ich immer wieder einen Drink mit einer Eiskugel drin, etwa in Billardkugel-Größe.
Sieht außerdem ganz gut aus... :)

Es erscheint mir irgendwo plausibel, den die Kugel ist der einzige geometrische Körper, der bei größtmöglichem Volumen (also hier Kühlkapazität) die geringste Oberfläche (also "Abschmelzfläche") hat.
Ich glaub dafür gibt's auch Silikonformen... ;)

Ja, interessant was der Amerikanische Mixmeister zum Eis machen zu sagen hat... wenn es aber nach Chlorwasser schmeckt, nutzt das alles auch nix... ich könnte da gar Fürchterliches berichten... :shock:

Ansonsten... ich geh dann mal zum LIDL... ;)

Happy shaking,
Rainer
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » Mo 8. Dez 2014, 23:02

Hi Rainer,

Rainer K hat geschrieben:Ja, interessant was der Amerikanische Mixmeister zum Eis machen zu sagen hat... wenn es aber nach Chlorwasser schmeckt, nutzt das alles auch nix... ich könnte da gar Fürchterliches berichten... :shock:


absolut! Das hatte ich mir auch schon ein paar mal gedacht! Ich war ja erst im Frühsommer dort und es schmeckt wirklich grässlich! Man kriegt dieses Chlorwasser auch in Restaurants/Cafés serviert. Ich kann wirklich nur hoffen, dass da in seiner Bar besseres Wasser verwendet wird.

Diese größeren Eisbälle habe ich auch schon häufig gesehen. Sehen nicht nur elegant aus in einem Tumbler (z.B. für den Old Fashioned), sondern haben die von dir erwähnten geometrisch-physikalischen ;) Vorteile. Hier in Hamburg bei mir um die Ecke gibt es ein Geschäft für "Bar Supply" (APS), die bieten auch eine kleine "Maschine" an, die diese kugelförmigen Eisbälle herstellt. Ist aber glaube ich ein etwas teuerer Spaß als Teil ihrer luxuriösen Cocktail-Zubehör-Serie aus Japan. Von daher werde ich mich da auch weiterhin zurückhalten. Außerdem: So ein einzelner, größerer und unförmiger Klumpen im Whiskey Tumbler sieht irgendwie verwegener aus.. ;)

Na dann - viel Erfolg bei Lidl! :)

LG, Eddy
gripsie
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Rainer » Di 9. Dez 2014, 21:58

Hi Eddy,

nicht alles wird in Japan mit teuren Maschinen gemacht oder von computergesteuerten Robotern gefertigt.
Es gibt z.B. junge Männer, die lernen 10 Jahre lang, wie man rohen Fisch richtig in Stücke schneidet... ;)

Für das "Ballforming"...
Guckst du:
http://www.amazon.de/2-TECH-Silikon-Eisw%C3%BCrfel-Eiskugel-Japanese/dp/B004IID3D6

Das Trinken mit so einem Eisklöbber muss man allerdings bissel üben, denn die Kugel kann beim Trinken Richtung Mund rollen... und danach zurück... :o ...und dann machts eventuell FLUUUUUUUNNNTSCH... :lol:

Happy ballfreezing,
Rainer
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Rainer » So 4. Jan 2015, 01:46

Hi Eddy,

gerade an dich gedacht... ...schau mal... eine "Old Fashioned" Version für die kältere Jahreszeit ;) :

http://pipesmagazine.com/blog/the-speakeasy/the-weather-outside-is-shoddy-so-im-gonna-have-a-toddy/

Oder auch, American "Grog" :o ;) ...auch wenn die Präsentation rein sprachlich auf dem Niveau vom kalten "Old Fashioned" ist, irgendwie kommt die hier schon deutlich attraktiver rüber... :P

Happy toddy making,
Rainer
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon gripsie » So 4. Jan 2015, 19:18

Ach du gute Güte!

Danke für den Link, klingt tatsächlich interessant. An das gesamte Genre "warme, hochprozentige Drinks" habe ich mich bislang nicht so rangetraut. Die Mutter meiner Freundin ist begeisterte Irish Coffee Trinkerin, das wollten wir beim nächsten Besuch mal ausprobieren.

Vielleicht habe ich all diese Sachen auch noch nicht ausprobiert, weil ich eine tiefsitzende Abneigung gegen Glühwein habe. ;)

LG, Eddy
gripsie
 

Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Rainer » So 4. Jan 2015, 21:12

Hi Eddy,

somit liegt es an dir, wie du dich zu "Germany's next top wanted Schwiegersohn" machst ! :mrgreen:

Good luck,
Rainer
PS: Apropos "Glühwein"... vielleicht hat man dir bislang nur "Nürnberger Chriskindl" o.ä. EU-Cocktails serviert...
Richtig Guten gibts nur da, wo auch guter Wein herkommt: Pfalz zum Beispiel ! 8-) ... was man natürlich weder in Oberhessen, noch an der Nordesseküste so unmittelbar vermittelt bekommt... ;)
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Re: Cocktails und Pfeifen

Beitragvon Tim » Di 20. Jan 2015, 22:56

Hi,

auch wenn ichs für kompletten Unsinn halte - möchte ich euch das neue Video von Smokingpipes nicht vorenthalten.

https://www.youtube.com/watch?v=hNnp-TuX_mg

Passt ja zum Thema ... irgendwie...

kopfschüttelnde Grüße

Tim
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