Spaghetti alla puttanesca (nach Hurenart)

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Spaghetti alla puttanesca (nach Hurenart)

Beitragvon Robinmzg » Sa 24. Nov 2012, 01:16

Na dann will ich Gerds Bitte mal Folge leisten.

Warum die Spaghetti alla puttanesca so heißen weiß eigentlich niemand so genau. Die am weitesten verbreitetste Variante lautet so:

Noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts waren Italiens Bordelle case chiuse (= geschlossene Häuser). Das hieß, die Frauen durften das Haus nur einmal in der Woche verlassen, um ihre Einkäufe zu erledigen und so gab’s nach spätestens drei Tagen keine frischen Nahrungsmittel mehr; gekocht wurde mit Thunfisch, eingekochten Tomaten, Zwiebeln, Oliven, Kapern, Sardellen, Pinienkernen, Rosinen…

Das Rezept eignet sich besonders gut für Penne,Farfalle und Fussili also Pastaformen die Soßen gut aufnehmen. Die Puttanesca kann man auch problemlos kalt essen im Sommer.

Wie man Nudeln kocht muss ich hoffentlich nicht erklären :D

Für 2 Personen benötigt ihr:

200-300g Nudeln nach Gusto und Hunger
2 Scharlotten
300g gehäutete Tomaten
1-2 Anchovis/Sardellen (je nach dem ob ihr es mehr oder weniger salzig mögt)
1 TL Kapern
10-12 entsteinte schwarze Oliven
Chillies oder Pulver je nach Gusto
1-2 Zehen Knoblauch
Pfeffer,Salz und anständiges Olivenöl
Parmesan (frischer nicht dieses fürchterliche Pulverzeug)

Die Schalotten und der Knoblauch werden fein gehackt und dann in Olivenöl (ruhig etwas mehr) gedünstet.
Danach die Tomaten hinzugeben und nach und nach die gehackten Kapern, Oliven und Sardellen hinzugeben und etwas köcheln lassen.
Mit Salz,Pfeffer und Chilli abschmecken und schließlich die Nudeln (al dente) hinzugeben und ordentlich vermischen.
Den Nudeln sollte man noch etwas Zeit zum aufnehmen der Soße geben.

Gruß

Robin
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Robinmzg
 

Re: Spaghetti alla puttanesca (nach Hurenart)

Beitragvon gerd » Sa 24. Nov 2012, 14:41

Hallo Robin,

erstmal vielen Dank für Deine Mühe.

Da habe ich irgendwie nicht richtig geschaltet. Hättest Du gleich " Puttanesca" geschrieben, das kenne ich natürlich.Aber trotzdem vielen Dank, auch für den "geschichtlichen" Hintergrund.

Ist mal wieder ein schönes "einfaches" Rezept, welches köstlich schmeckt.

Wird demnächst auch mal wieder gekocht.
gerd
 


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