Eindöselmaschine

Allgemeines zum Thema Tabak

Eindöselmaschine

Beitragvon C. Montgomery Burns » Do 15. Dez 2016, 20:49

Hallo FdT (Freunde der Technik :mrgreen: ).

Heute also war es soweit: Die in freier Wildbahn geschossene Eindöselmaschine traf hier ein. Wer jemals so ein Ding gehoben hat, wird mir zustimmen: Der arme Postbote... :?

Das Gerät ist technisch verwendbar, könnte aber besser in Schuss sein. Mit dem enthaltenen Fett wurde wohl noch die Hindenburg geschmiert, der Lack ist eigentlich kein solcher mehr. Also wurde flugs entschieden, das Gerät bis ins Detail zu zerlegen, zu reinigen, zu lackieren (Manuels rote Zora hats mir angetan, das ist der Farbton schlechthin dafür :mrgreen: ) und natürlich neu gefettet wieder zusammenzubauen.

Leider war ich mit dem Werkzeug schneller als mit der Kamera, daher habe ich Depp leider kein Bild von der kompletten Maschine. Ich könnte zwar dem Verkäufer sein Bucht-Bild klauen, aber heutzutage hat man da fix mal nen Abmahnanwalt auf den Plan gerufen (s. "Marions Kochbuch"). :evil:

Also müsst Ihr Euch vorerst mit einer Art Explosionsaufnahme begnügen. :roll:

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Auf zwei Dinge kann ich mir keinen Reim machen und hoffe, dass mir die wenigen Döselmaschinenbesitzer weiterhelfen können.

An der Maschine ist rechts ein zweiter Hebel mit ineinander greifenden Rollen, von denen eine einen Exzenter besitzt, um die Rollen einender anzunähern. Angetrieben sind diese Rollen aber nicht, ebenso lassen sie sich nicht näher an die Dose bringen, weil der Ausleger hinten in einer Nut in der Säule gegen Verdrehen fixiert ist. Wozu dient diese zweite Vorrichtung? Als Gegenlager zum Handhebel links ist auch nicht schlüssig, denn dazu bräuchte man keine zwei Rollen, die ineinandergreifen und keinen Exzenter.

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Und: Der Teller, auf dem die Dose steht, sitzt auf einer Gewindespindel mit einem Handrad. Ich gehe davon aus, dass mittels dieses Handrades die Dose (nach vorheriger grober Einstellung der Höhe durch das Versetzen des Auslegers) gegen die obere, angetriebene Scheibe gedrückt wird. Dreht man aber am großen Rad, um die Maschine anzutreiben, dreht sich der untere Teller mitsamt dem Handrad wieder nach unten und die Dose ist wieder frei. :?

Ich könnte das große Rad andersrum, also "auf mich zu" drehen, aber das erscheint mir in der Anwendung irgendwie widersinnig. Fehlt zwischen dem unterem Teller und seinem Handrad eventuell ein Lager (oder einfach nur Fett), dass die beiden voneinander entkoppelt?
Gruß, Monty

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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon Rainer K » Do 15. Dez 2016, 22:39

Hi Monty,

Glückwunsch erst mal ! :D
Aber, bist du sicher dass man damit Blechdosen zumachen kann ?
Sieht aus wie ein Funktionsteil aus dem Kommandostand von Kapitän Nemo's Nautilus ...auch wenn die früher mal schöner geglänzt haben... ;)

An der Maschine ist rechts ein zweiter Hebel mit ineinander greifenden Rollen, von denen eine einen Exzenter besitzt, um die Rollen einender anzunähern. Angetrieben sind diese Rollen aber nicht, ebenso lassen sie sich nicht näher an die Dose bringen, weil der Ausleger hinten in einer Nut in der Säule gegen Verdrehen fixiert ist. Wozu dient diese zweite Vorrichtung? Als Gegenlager zum Handhebel links ist auch nicht schlüssig, denn dazu bräuchte man keine zwei Rollen, die ineinandergreifen und keinen Exzenter.

Eine befriedigende Antwort auf dieser Frage dürfte wohl nur mittels eines abgeschlossenen Maschinenbaustudiums zu bewältigen sein... ;)
Außerdem fehlen hier eindeutig wichtige Fachbegriffe wie "Nippel" und "Lasche"... und welche man denn nun durch welche ziehen muss... :)

Mit einfachen Worten, ich muss hier passen. :oops: ...und überlasse derartige Problemstellungen meinem stets allseits bereiten Metzgermeister.
Aber ich denke/hoffe dass du mit Manuel DAS(!) Kompetenzzentrum in Sachen Buchtschussdosenverschlussmaschinen haben könntest.

Happy weiterschraubing,
Rainer
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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon Manuel M » Do 15. Dez 2016, 23:41

Hallo Monty,

ich habe auch einige Zeit über den Bildern gerätselt, als mir plötzlich der zündende Einfall kam!

Und zwar, hat mir mein Vater mal erzählt, als ich meine Maschine bekam, das früher, bei der Hausschlachtung, die leergegessenen Dosen nicht einfach weggeworfen wurden, sonder ausgespült und bis zum nächsten Schlachttag und somit neuen Wurstherstellung aufgehoben wurden. Es wurden nur neue Deckel gekauft, die natürlich nicht auf die bereits geöffnete Dose passen. Die Dose muss abgeschnitten und ein neuer Falz hergestellt werden, damit der neue Deckel aufgebördelt werden kann. Und genau dafür ist das Teil da, es ist also ein Zusatzgerät für die Maschine!

Und wenn du genau hinsiehst, siehst du, das die eine Rolle eine Schneidekante hat und die Rolle mit der Nut formt den neuen Falz, in einem Arbeitsgang. Und die Moral von der Geschicht? Auch die Altvorderen wussten schon, wie man Ressourcen schont!

Übrigens finde ich auch, das das Rot der einzig wahre Farbton für die Maschine ist! Und es ist auch beruhigend zu wissen, das hier noch wenigstens einen gibt, der gerne mal am Rad dreht... . :mrgreen:

Also dann: fröhliches Schrauben!
Gruß, Manuel

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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon C. Montgomery Burns » Do 15. Dez 2016, 23:59

Hi Manuel.

Ja, könnte sein, allerdings bleibt ja die Frage nach dem Antrieb. Denn irgendwie muss man ja die Dose da durchdrehen, um sie neu zu falzen. Und wie gesagt ist die seitliche Stellung des Auslegers fixiert durch die in die Nut eingreifende Schraube. Wollte man damit am Teller arbeiten, wäre man gezwungen, die Schraube gegen die Rundung der Säule zu pressen, was garantiert (zumindest auf Dauer) die Oberfläche selbiger vermacken würde.

Ich werde mir das mit Hilfe Deiner Infos nochmal ansehen (und ggf. zu der Thematik noch Fotos nachreichen), wenn die Gute wieder zusammen ist. Morgen muss ich erst mal Sprühlack kaufen (Ral 3000), und hoffentlich erwische ich den richtigen. Als ich den Hauptständer der Honda lackiert habe, hat mich das erworbene Dreckszeug (schwarz natürlich ;) ) nämlich fast in den Wahnsinn getrieben, weil es nach einem Tag noch immer leicht klebrig war (wohlgemerkt im Spätsommer -> nicht zu kalt). :twisted:
Gruß, Monty

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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon Manuel M » Fr 16. Dez 2016, 16:16

Hi Monty,

ich hab gerade mit "ye grand olde Schraubergott", meinem Vater telefoniert und mich schlau gemacht.

Die Nut ist dazu da, um den unteren Teller, nicht jedesmal in der Horizontalen neu justieren zu müssen. Denn durch die abgeschnittenen Dosen, muss man sehr häufig die Höhe verstellen. Im Falle der Schneideeinrichtung, dient die Nut dazu, sie beim Bördel-Vorgang in einer Position zu fixieren, wo sie aus den Füßen ist und man sich nicht ständig die Knochen anhaut. Die Säule zu vermacken wird wohl mit dem bisschen Schraube nur schwer möglich sein, selbst wenn, ist es egal, das ist schließlich ein Werkzeug.

Bei meiner Maschine fehlen sowohl Nut, als auch das Schneidewerkzeug. Das ist nämlich ein Gerät aus einer Metzgerei und die durften die Dosen nicht wiederverwenden, sonder mussten aus immer neue verwenden, klar, wegen der Hygienevorschriften. Da es nur wenige Dosenformate gab, war es egal, wenn das Einrichten der Maschine etwas länger gedauert hat. Deine Maschine war für den (Teil-)Selbstversorger gedacht. (Oder wie im Fall meines Heimatortes: Man brachte die gespülten Dosen am Vorabend des Schlachttages zum örtlichen Kramladen zum Abschneiden und nach dem Wurstmachen brachte man sie wieder zum Verschließen hin.) Das erkennt man auch an dem recht breiten Fuss, gedacht für den fliegenden Aufbau. Da nicht jeder so ein Gerät hatte, wurde es oft ausgeliehen und mit dem breiten Fuss, konnte man es notfalls auch mit zwei kräftigen Schraubzwingen am Tisch fixieren. Bei mir ist es nur ein recht kleiner runder Fuß, der wurde auf einer Stahlsäule angebracht, so dass man stehend daran arbeiten konnte. Die Säule dazu habe ich leider nicht, ich hab mir einen Tisch dazu gebaut.

Und so funktioniert das Abschneiden:

-Die Dose wird mit der Öffnung nach unten in das Schneidewerkzeug gesetzt, das Werkzeug wird dann geschlossen.
- Mit dem Schneidewerkzeug wird die Dosenunterseite an den Antriebsteller geführt, die Feststellschraube wird angezogen
- Die Bördeleinrichtung wird an den (früher immer aufgebördelten) Dosenboden geführt und fixiert, so kommt der Kraftschluss und damit der Antrieb zustande. Der Boden wird dabei nochmal nachgebördelt.
- Die Kurbel wird gedreht, die Dose dreht sich, eventuell muss zwischendrin das Schneidegerät noch etwas fester zugedrückt werden, um die Schnitttiefe zu erreichen und den Falz exakt zu formen.
- Gleichzeitig wird beim Schneiden/Falzen die Dose kalibriert, d.h. sollte die Dose beim Öffnen oder Spülen unrund geworden sein, wird sie dadurch wieder kreisrund.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen!
Gruß, Manuel

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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon C. Montgomery Burns » Fr 16. Dez 2016, 20:24

Hi Manuel.

Manuel M hat geschrieben:Da nicht jeder so ein Gerät hatte, wurde es oft ausgeliehen und mit dem breiten Fuss, konnte man es notfalls auch mit zwei kräftigen Schraubzwingen am Tisch fixieren.

Eben drum liegen im Bild erkennbar die guten Einhandzwingen auf der Arbeitsplatte. Ich habe nämlich leider nicht den Platz, um das Ding fest zu installieren. Zudem braucht man es ja nicht täglich, es sei denn, man leidet unter diesem von Herrn K benannten Syndrom in seiner heftigsten Form... ;)

Und so funktioniert das Abschneiden:

Wat ne Prozedur, da muss man erst mal drauf kommen. Aber das in Gänze zu kapieren (vor allem das mit dem Kraftschluss) wird mir wohl erst gelingen, wenn ich die Maschine komplettiert habe und das mit Hilfe dieser Anleitung am Objekt ausprobieren kann...

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen!

Und wie! Vielen Dank, auch an "ye grand olde Schraubergott"! :mrgreen:
Gruß, Monty

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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon C. Montgomery Burns » So 25. Dez 2016, 17:18

Tach Gemeinde.

Es ist (schon länger :oops: ) vollbracht: Die Eindöselmaschine erstrahlt in leuchtendem RAL3000. Sie wurde zerlegt, im (nicht nur dafür) neu angeschafften Kleinteilewäscher gereinigt, mit neuem Silikonfett hier und MoS-Fett dort wieder zusammengesetzt, ein paar Schrauben wurden ersetzt, ein paar Gewinde nachgeschnitten...

Die Säule wollte ich zuerst auch bearbeiten, aber die scheint - wenn auch optisch angeschlagen - immer noch so weit eloxiert zu sein, dass hier eher was zu zerstören als zu verbessern gewesen wäre. Die zu lackierenden Teile habe ich nicht vorher entlackt, es ist also noch Berg unt Tal zu erkennen. De einen nennen es authentische Patina, ich nenne es Faulheit. :oops: :mrgreen:

Der Drehgriff am großen Handrad war schwergängig und leicht verbogen. Bein Versuch des Geradebiegens ist die vernietete Achse am Handrad abgebrochen. Also habe ich diese begradigt, so weit es ging, und dann auf der Drehbank die verbliebene Schwergängigkeit mit minimalem Abtrag beseitigt. Dann noch ein Gewinde in die Achse gebohrt, um sie mit einer Schraube wieder am Rad befestigen zu können.

Im Verlauf der Bauarbeiten sind mir ein, zwei Fehler aufgefallen, so auch die Tatsache, dass die Spindel, mit der der untere Teller an die Dose gedrückt wird, mit einer Schraube so fest eingespannt war, dass sie sich axial nicht bewegen konnte. Daher auch meine Nachfrage bezüglich des möglichen Fehlens eines Lagers zwischen Teller und Handrad. So lernt man dazu. Die auf dem Bild verbaute Schraube ist ein Provisorium, an das ich einen Zapfen angedreht habe, nur um die Spindel zu führen, nicht um zu klemmen. Eine entsprechende Madenschraube wird ihren Platz einnehmen.

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Die ersten (leeren) Testdosen stellten mich allerdings vor ein neues Rätsel. Es gibt ja zwei Anpressrollen. Ich vermute mal, dass die Bördelung in zwei Schritten erfolgt - eine Rolle formt die Bördelung vor, die zweite, engere Rolle vollendet sie. Ich habe beide Rollen in beiden Positionen ausprobiert. Die beiden Befestigungsbohrungen haben einen etwas unterschiedlichen Abstand zur Säule. So oder so gelingt es mir zwar, die Dosen dicht zu verschliessen, aber optisch schön ist was Anderes. Irgendwann beginnt sich die Bördelung zu verknittern. Höre ich vorher auf, kann ich den Deckel noch gegen die Dose verdrehen, ergo ist er dann nicht dicht.

Bin ich zu unbegabt? Kann es an den Dosen liegen? Habe ich was falsch zusammengebaut oder eingestellt? Die Skala auf der Maschine zeit mit jedenfalls 99mm an, daran sollte es eigentlich nicht liegen. Oder ist das ein Schönheitsfehler, den man eben in Kauf nehmen muss, weil es nicht anders geht?

Dose.jpg
Dose.jpg (105.44 KiB) 1266-mal betrachtet
Gruß, Monty

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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon C. Montgomery Burns » Mi 28. Dez 2016, 21:38

Nanu... Hat denn niemand ne Idee zu meinem Knitterproblem? Oder kann wenigstens sagen, ob das bei ihm auch vorkommt? :batman_confused:

Ich würde mir ja auch gerne entspechende Labels drucken. Was benutzt Ihr dafür? Mit Paint dürfte es ein ziemliches Gefrickel sein, da was auf die richtige Größe zu bringen. Hat jemand einen Tipp für ein taugliches WYSIWYG-Programm für sowas?
Gruß, Monty

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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon Rainer K » Mi 28. Dez 2016, 23:40

C. Montgomery Burns hat geschrieben:Nanu... Hat denn niemand ne Idee zu meinem Knitterproblem? Oder kann wenigstens sagen, ob das bei ihm auch vorkommt? :batman_confused:

Ich würde mir ja auch gerne entspechende Labels drucken. Was benutzt Ihr dafür? Mit Paint dürfte es ein ziemliches Gefrickel sein, da was auf die richtige Größe zu bringen. Hat jemand einen Tipp für ein taugliches WYSIWYG-Programm für sowas?


Hi Monty,

also der obere Falz sieht perfekt aus ! :mrgreen:
Allerdings musst du untenrum noch bissel üben... wegen dem Flatterrand... :o
Da kann ich dir leider nicht helfen... vielleicht Manuel ?

Hier schon eher...
Ich würde mir ja auch gerne entspechende Labels drucken. Was benutzt Ihr dafür? Mit Paint dürfte es ein ziemliches Gefrickel sein, da was auf die richtige Größe zu bringen. Hat jemand einen Tipp für ein taugliches WYSIWYG-Programm für sowas


Meine Etiketten mache ich alle in MS-PowerPoint (und Manuel danach auch... ;) ), vermutlich auch weil ich berufl. ziemlich viel mit dem Zeug rumfrickeln muss....
Mit "Snipping Tool" kann man sich brauchbare Bildvorlagen erschnippeln, der Rest ist schiere Kreativität in .ppt
Das ganze dann in meinem Fall 5mal auf DINA4 und Farbdrucker... dann kommt Lineal und Schneidefeder... Färdisch ! ;)
Der Rest ist dann Pritt-Stift und Tesafilm...
So sieht's vorher aus:

Etikettenschwindel.jpg
Etikettenschwindel.jpg (30.34 KiB) 1209-mal betrachtet


Ein "Starterset" kann ich dir gerne mal an brauchbare Email-Adresse zuschicken... nachdem die rein mechanischen Probleme gelöst sind...
Wenn du da mal ein Grundkonzept hast, gehen Abwandlungen ratzifatzi... ein völlig anders Layout geht in wenigen Minuten... ;)

Happy weiterbasteling,
Rainer
PS: Für den Gegenwert von je 50g gutem (!!!) Tabak mache ich dir je 5 Etiketten deiner Wahl, egal für welches Kraut... Papier ist geduldig... 8-) ...wichtig wäre, die erforderliche Höhe zu wissen... in meinem Fall 32mm...
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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon C. Montgomery Burns » Mi 28. Dez 2016, 23:49

Hi Rainer.

Tja, danke für das Angebot, allerdings benutze ich hier aus Seltenheits- und Kostengründen nicht das teure Büro von Kleinstweich, sondern das Offene Büro für Umme, und auch da bislang nur Calc und Write. Ich muss mal gucken, obs da was gibt, was Kraftpunkt-Gedöns verdaut.

Die Mailadresse folgt per PN.
Gruß, Monty

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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon Petephil » Fr 30. Dez 2016, 14:31

Also Monty, vergiss doch das optische Problemchen. Wirklich ein Luxusproblem. Die Dosen sind dicht, das ist die Hauptsache!!!
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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon Manuel M » Fr 30. Dez 2016, 19:49

Hi Monty,

bin soeben aus dem Urlaub zurück. Falls du an den Bördelrollen was einstellen kannst, solltest du es mal damit versuchen. Sieht danach aus, als würden die Rollen mit zuviel Kraft angepresst. Alternativ musst du es mal über den Hebel versuchen. Leber mehr Umdrehungen beim Bördeln machen. Ich muss meine Rollen regelmäßig nachjustieren, sonst klemmt´s, inklusive der Knitterfalten. ;)
Gruß, Manuel

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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon C. Montgomery Burns » Fr 30. Dez 2016, 21:05

Hey Leute,

(mal wieder) danke für die hilfreichen Antworten. :D

Da ich schon rund 10 Dosen mit Rumprobieren verschwendet habe und zu keinem besseren Ergebnis komme, egal was ich wie einstelle oder wie ich vorgehe, werde ich es tatsächlich als Luxusproblem werten und es so lassen. Vielleicht kommt ja die Perfektion mit der Übung, eben wie beim Pfeiferauchen. 8-)
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Re: Eindöselmaschine

Beitragvon Petephil » Sa 31. Dez 2016, 12:52

..oder beim Tee trinken :mrgreen:
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