Langstiel Pfeife

Austausch über die Anfänge, Fragen und Feedbacks

Langstiel Pfeife

Beitragvon ToeiRei » Mo 11. Sep 2017, 21:15

Hi Leute,

Meine Frau hat mir heute eine Pfeife geschenkt, die mir als Lesepfeife vorgestellt wurde. Was mir auffällt ist dabei der etwas höhere Zugwiderstand und dass sie durch das kühlere Rauchen um Welten milder schmeckt als die anderen.

Beim Einrauchen war ich gut 40 Minuten beschäftigt, wo ich bei meiner kleinen Pfeife mit gleicher Kopfgröße in der halben Zeit durch war (1/3 Füllung)

Irgendwie fasziniert mich das Teil brutal. Morgen Abend werde ich sie mir dann mit meinem Referenz-Tabak stopfen und mal schauen.

Warum sind diese Art von Pfeifen eigentlich so als schwierig verrufen? Ich komme mit der leichter klar...

Cheers
Rei
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Re: Langstiel Pfeife

Beitragvon Rainer K » Mo 11. Sep 2017, 22:10

Hi Rei,

erst mal Glückwunsch zur geschenkten Pfeife ! :D

Es wäre schön, wenn du sie uns hier mal zeigst, entweder direkt hier, oder unter der Rubrik WHIN (Was Habt Ihr Neues) ...[Nur im Bereich angemeldeter Mitglieder...]

So oder so hätte man dann einen besseren Eindruck über eine sog. "Langstielpfeife"...

Morgen Abend werde ich sie mir dann mit meinem Referenz-Tabak stopfen und mal schauen.

Hui ! So mancher hier hat so mindestens 38 halbe katholische, oder 27 ganze Evangelische Feiertage dafür gebraucht, um herauszufinden was sein/ihr pers. "Referenztabak" ist... der Rest strauchelt noch... :P
Also, für die kurze Zeit hier ein sehr beachtliches Ergebnis ! :D

Kurz: Gerne gelesen/gesehen auch in WRIG (Was raucht ihr gerade)... ;)

Happy puffing,
Rainer
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Re: Langstiel Pfeife

Beitragvon ToeiRei » Mo 11. Sep 2017, 22:31

Hi Rainer,

Das mag eventuell am heidnischen Glauben liegen und dem Jungfrauen-Opfer ;-)

Für mich ist der "Irish dew" von Peterson zu meinem Benchmark geworden, da ich den in meinen bisherigen Pfeifen am besten stopfen kann und er mir am Besten schmeckt. Zudem habe ich mit dem Tabak die meisten Erfahrungen gemacht und er bietet mir einige Aromen wie zb für mich eine ganz leichte, zitronige Note die nicht in jeder Pfeife present ist.

Die Spitfire mit größerem Kopf gibt dem Tabak für meinen Geschmack mehr Körper, während die Lange mehr der zitronigen Note den Vorzug gibt. Ich empfinde die Unterschiede jetzt nicht so krass wie beim Dampfen (kanga vs aspire) aber dennoch merklich vorhanden.
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Re: Langstiel Pfeife

Beitragvon ToeiRei » Mo 11. Sep 2017, 22:50

Noch kurz das Bild nachgereicht
Dateianhänge
IMG_20170911_155719-1008x756.jpg
Lesepfeife
IMG_20170911_155719-1008x756.jpg (235.54 KiB) 447-mal betrachtet
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Re: Langstiel Pfeife

Beitragvon Rainer K » Di 12. Sep 2017, 23:00

Hi Rei,

danke für's Zeigen ! :D

Mein KG'ler (Deutsch: Physiotherapeut) hat seit einiger Zeit einen Narren an so einer "LOTR" Pfeife von Vauen gefressen...
Er redet auch immer von "Stiel", was wir je nach Bauart, Holm oder Mundstück nennen...
Egal auch, auf Grund dieser Raucherfahrung möchte er nun all seine Pfeifen verlängern, z.B. mit Bambus oder so...

Das bedeutet aber nicht, dass sich längere Pfeifen grundsätzlich besser rauchen.
Oftmals liegt es schlicht an dem generell entspannteren Umgang mit solchen "Langstielpfeifen", was sich aber mit bissel Übung auch bestens mit "normalen" bald einstellt. :D

Auf Grund eigener Erfahrung weiß ich dass der Wechselbetrieb zwischen so einem Dampfapparat und einer Pfeife nicht so ganz trivial ist... da die Wolkenerzeugung recht unterschiedlichen Prinzipien folgt.
(Psssst...Ich rauche nebenbei Ziggies... :o ...aber das "Umschaltventil" für striktes "Lungenverbot" bei der Pfeife funktioniert seit Jahrzehnten bestens... Selbiges gilt auch für das sehr unterschiedliche Ziehverhalten... :) )

Happy puffing,
Rainer
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Re: Langstiel Pfeife

Beitragvon ToeiRei » Do 14. Sep 2017, 00:27

Hallo Rainer,

das mit dem "Umschalten" habe ich sehr schnell gelernt, da ich beim Dampfen komplett ohne Nikotin unterwegs bin. Mit anderen Worten, nach dem ersten tiefen Zug kam das Husten - Spätestens nach dem ersten Zug war das Thema durch. Den Rauch durch den Riechkolben raus blasen hatte sich nach dem gefühlten von innen abbrennen der Nasenhaare erledigt. Da habe ich mich als äußerst lernfähig erwiesen ;)

Inzwischen kam auch schon der Referenztabak durch meine Lange gejagt und kann sagen, dass ich die Kleine ins Herz geschlossen habe. Bei der Kleinen kommt das sogar das leicht Zitronige vom Irish Dew durch und auch der gesamte Nachgeschmack ist rund und angenehm. Das durch den Filter dringende 'Gesamtvolumen' wird aber irgendwie durch das längere Mundstück gedämpft und man kann auch Dinge wie Mango oder ähnliche, sehr süße Fruchtbomben oder etwas kräftigeren Tabak relativ gefahrlos genießen (Zitat meiner Frau: "ohne dass man Würfelzucker sch*... oder das Beuschel auf den Tisch hustet")

Zwischendurch beim Rauchen entsteht eine Menge Kondensat, was sich durch einen sehr unansehnlichen Filter und zeitweiliges 'Blubbern' bemerkbar macht. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich da nicht was falsch mache. Die Zeit zum Rauchen konnte ich noch ohne Probleme auf 90 Minuten ausweiten, was ich bei der Größe als durchaus beachtlich empfinde - ohne nachzünden.
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Re: Langstiel Pfeife

Beitragvon Rainer K » Do 14. Sep 2017, 22:40

Hi Rei,

das klingt in Summe erst mal alles sehr, sehr erfreulich ! :D
Und 90min. ohne nachzünden ! Holla die Waldfee ! :D ... auch wenn man hieraus kein Dogma machen muss/sollte.

Und das mit dem Kondensatgeblubber wird sich über die Zeit auch geben... kann gut sein dass der Tabak noch zu frisch/feucht ist... oftmals "disqualifiziert" man einen Tabak als zu trocken, selbst wenn er gerade optimal ist.
Kritisch wird es erst dann, wenn er sich mühelos in Schnupfpulver verwandeln lässt... ;)

Plan B: Mal an oFi heranwagen... ;)

Happy weiterpuffing,
Rainer
PS: Hab wieder dazugelernt... ...dachte Beuschel kochen nur die Ösis... :lol:
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Re: Langstiel Pfeife

Beitragvon ToeiRei » Di 19. Sep 2017, 18:39

Hi Rainer,

Rainer K hat geschrieben:Plan B: Mal an oFi heranwagen... ;)


Was bitte ist oFi? Ich hab's derzeit nach der guten, alten Dampfer-Methode gemacht indem ich einfach mal kurz in die Pfeife gepustet habe.

Rainer K hat geschrieben:PS: Hab wieder dazugelernt... ...dachte Beuschel kochen nur die Ösis... :lol:

Ich geb' dir einen dezenten Tipp:



Ansonsten geht das Abenteuer munter weiter: Ich hatte heute mal den Filter vergessen und es erstmal mit der Pfeife nicht gemerkt. Bei den Anderen ging mir ziemlich gleich der Magen und hoch. Der Irish Dew vin Peterson lies sich auch so ziemlich problemlos rauchen - auch wenn ich diesmal aufgrund des fehlenden Filters wohl etwas zu fest gestopft hatte.
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Re: Langstiel Pfeife

Beitragvon Wildcat Hendrix » Di 19. Sep 2017, 20:13

Hallo Rei, hallo Rainer,
erstmal Glückwunsch zu so einer schönen Pfeife! Auch ich finde die sogenannten Lesepfeifen optisch sehr interessant - und besonders ins Auge gefallen ist mir da auch die Herr der Ringe - Serie von Vauen :D
Jüngst bekam ich einen neuen Pfeifenhalter geschenkt, der natürlich gefüllt werden muss... :lol:
Aloha,
Jan
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Re: Langstiel Pfeife

Beitragvon Rainer K » Di 19. Sep 2017, 22:19

Hi Rei,

Was bitte ist oFi?

Encryption:
oFi = ohne Filter :D ... in verbal-semantischer Ableitung verstehst du dann auch sicher was miFi bedeutet... ;)
...und falls du hier mal das (Un)Wort "Fehlbohrung" lesen solltest... damit sind Pfeifen gemeint, die konstruktionsbedingt in der Lage sind, mit so einem 9mm Filter ausgestattet werden zu können... :o :)

OK OK OK... da hoffen wir mal, dass das Musikstück vom Herrn Fendrich jede(n) kochlöffelschwingende(n) Ösi rührend unterstützt. :)

Jan hat geschrieben:Jüngst bekam ich einen neuen Pfeifenhalter geschenkt, der natürlich gefüllt werden muss... :lol:

Na sieh mal einer guck... so geht's mir ähnlich mit meinem neuen 12-Schubladen Weingehölz-Behältnis... ;)
Egal auch, lass und daran arbeiten ! :)

Happy oFi/miFi puffing,
Rainer
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